Game Boy, gut gemeint kaputt-gemoddet

Nach der “positiven” Erfahrung mit dem Advance in 2017 war es 2018 dann Zeit für den Klassiker. Es musste ein DMG-01 her. Insgeheim hoffte ich auf ein möglichst vergilbtes Exemplar, denn an dem hoffte ich, meine neu erworbenen Kenntnisse im Bereich Retrobrighting voll ausspielen zu können. Dieses Knowhow war völlig theoretischer Natur, deshalb dachte ich wenn was schiefgeht, dann da. Chemikalien und UV-Lampe waren besorgt und eBay wurde nach einem möglichen Opfer durchsucht.

Aber: Ich hatte Pech. Und zwar insofern, als der Game Boy überhaupt nicht vergilbt war, den ich aus heutiger Sicht geradezu unverschämt günstig ersteigerte. Und er funktionierte auch noch. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich mich davon aufhalten ließe. Ha!

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Sega Dreamcast – der Batterie-Tausch

Shenmue. Viel hab ich gehört davon. Und das, was ich gehört habe, klingt so, als wäre das Game genau meine Tasse Tee. Bisher hatte ich nur keinen Vorwand, mir eine Sega Dreamcast zuzulegen. Bisher! Dann aber setzte eine einzige kleine Überlegung eine ganze Kette von Ereignissen in Bewegung. Die Überlegung war: “Wenn meine PS3 für meine Rest-Familie als DVD-Player zu komplex ist, dann stelle ich sie doch zu den anderen Konsolen in den Keller.” Es folgten: “Mist, das 2×4-Kallax reicht nicht mehr.” Und: “Mist, im neuen 3×4-Kallax ist ein Fach frei. Sega Dreamcast oder Xbox?” Zu den weiteren infrastrukturellen Änderungen später, hier die Kurzversion: es wurde die Dreamcast. Aber wie immer hatte das Schicksal vor das Spielen die Arbeit gesetzt…

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AGS-101-Display im Game Boy Advance

Wir hatten 2017 und ich hatte noch nie einen Game Boy (bis auf kurz 2011 wegen LSDJ). Abgesehen von der runtergerockten Kiste meines WG-Mitbewohners Mitte der 90er. Was aber hält mich davon ab, mir jetzt (also 2017) mit 45 einen Game Boy zu kaufen. Die Preise sind angenehm niedrig (Corona war noch nicht) und ich hatte gesehen, dass man bei diesem – mir bis dahin tatsächlich größtenteils unbekannten – Game Boy Advance ein schickes AGS-101-Display einbauen kann. Generell geht’s mir nämlich primär um das Basteln, weniger um das Zocken an sich, denn die Games auf DMG-01 und Kollegen sind größtenteils ja eher stressig. Und Stress brauch ich beim Gamen nicht. Hab ich so schon genug, ich erwähnte es. Schrauben und Löten dagegen sind die pure Entspannung, auch wenn ich keine Ahnung hab von der Game Boy-Familie. Aber was soll da schon schiefgehen?

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Leaving Lyndow – Kuraufenthalt auf Eastshade

Ich bin kein Gamer. Und falls doch, einer mit einer Reihe sehr spezifischer Anforderungen, die ich an das Spiel stelle. Die erste: immersive, offene Welt. Die zweite: kein Scifi-Setting (dabei hab ich 1986 bestimmt hunderte Stunden Elite gezockt). Die wichtigste allerdings: kein Stress! Den hab ich im echten Leben schon genug, weshalb ich meinen all time favorite Morrowind und später auch die Nachfolger Oblivion und Skyrim stets *tgm* bespielt habe (don’t judge me!). Alle drei Spiele sind Gräber für Jahre an Lebenszeit, aber es geht auch eine Nummer kleiner: mit Leaving Lyndow.

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Gotek-Installation – Schneider CPC 6128

Kurz nach dem Riementausch bei meinem Schneider CPC 6128 stand ich vor den nächsten Problem – irgendwas ist ja immer. Erstens: auf den wenigen Disketten, die ich hatte, waren nicht die Games, die ich von damals kannte und jetzt gerne wieder gehabt hätte – Nostalgie-Faktor also gleich null. Zweitens: für Leerdisketten werden astronomische Preise aufgerufen (30 €+) und selbst die sind ja dann leer. Gibt’s da keine moderne Lösung, die meinem Kumpel 6128 neues Leben einhaucht? Doch, gibt’s: den Gotek. Genauer: den Gotek Floppy Emulator. Aber auch hier galt es erstmal, zu scheitern…

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RC-Car-Ständer – die DIY-Sparversion

Öldruckstoßdämpfer und RC-Reifen sind heikel. Am besten, sie werden nur belastet, wenn das RC-Auto bewegt wird. Und nachdem ich eher selten dazu komme, meine Autos zu bewegen, sind die Shelf-Queen-Phasen eher lang. Ein RC-Car-Ständer muss also her. Genauer gesagt: 5 Stück.

Jetzt mag ich zwar ein Nerd sein, aber ich habe definitiv keine Lust, für so einen RC-Car-Ständer 75 € zu bezahlen. Selbst 25 € wären mir da schon zu viel. Seit gut zwei Jahren überlege ich deshalb, wie eine Selbstbastel-Sparversion eines solchen RC-Car-Ständers aussehen könnte. In der Zeit standen die Autos natürlich auf ihren Reifen/ Stoßdämpfern. Nice.

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